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Erkrankungen

Psychische Erkrankungen sind Teil unseres gesellschaftlichen Alltags. Sie entstehen durch das Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren und können Menschen in jeder Lebensphase betreffen. Umso wichtiger sind Verständnis, Aufklärung und eine respektvolle Sprache ohne Stigmatisierung.

Die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) der Weltgesundheitsorganisation bildet heute die wissenschaftlich fundierte Grundlage zur Einordnung psychischer Erkrankungen. Sie schafft eine gemeinsame Orientierung für Fachpersonen weltweit und trägt dazu bei, psychische Störungen differenziert und nachvollziehbar zu beschreiben.

Psychische Erkrankungen zeigen sich in vielfältigen Formen – etwa als Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen, Essstörungen, Psychosen oder Suchterkrankungen. Sie beeinflussen Denken, Fühlen und Handeln und können den Alltag stark beeinträchtigen.

Die IG PRIKOP setzt sich dafür ein, psychische Gesundheit verständlich zu machen, Betroffene und Angehörige zu stärken und den gesellschaftlichen Dialog zu fördern – für mehr Wissen, Akzeptanz und Unterstützung.


Gesund bleiben

Viele Menschen tun etwas für ihre körperliche Gesundheit. Sie legen Wert auf genügend Bewegung, treiben Sport und ernähren sich möglichst ausgewogen. Der psychischen Gesundheit wird häufig weniger Beachtung geschenkt.

Psychische Gesundheit ist ein kostbares Gut, dem wir Sorge tragen sollten - nicht nur in Krisenzeiten. Folgende 10 Anregungen können helfen, gesund zu bleiben und Krisen einfacher zu überstehen:

  • Nehmen Sie sich selbst an

  • Pflegen Sie Ihre Beziehungen

  • Reden Sie über das, was Sie beschäftigt

  • Beteiligen Sie sich aktiv am gesellschaftlichen Leben

  • Suchen Sie Entspannung

  • Fragen Sie um Rat oder Hilfe

  • Bleiben Sie aktiv

  • Lernen Sie Neues

  • Tun Sie etwas Kreatives

  • Geben Sie sich nicht auf

Unter Angebote finden Sie Unterstützung für Betroffene und Angehörige