Donnerstag 02. April 2026
Stiftung Rheinleben
Neues Angebot für Angehörige
Die Anlaufstelle für Angehörige bietet neu auch Peer-Beratung an! Angehörige von psychisch erkrankten Menschen können sich mit einer Beraterin austauschen, die selbst auch Angehörige ist. Dank ihrer eigenen Erfahrung kann ein Gespräch „unter Gleichgesinnten“ entstehen, das Mut macht und wertvolles Insider-Wissen vermittelt.
Die Anlaufstelle verzeichnet seit ihrer Gründung im 2018 Jahr für Jahr eine wachsende Nachfrage. Nun konnte dank einer Anschubfinanzierung der Christoph Merian Stiftung und weiterer Stiftungen diese neue Stelle geschaffen werden, mit der unser Beratungsangebot vielfältiger wird und noch näher bei den Angehörigen ist. Peer-Beratung ist aus dem Fachdiskurs und der Praxis der Psychiatrie nicht mehr wegzudenken, sie wird in Leitlinien gefordert und ihre Wirksamkeit ist durch Studien belegt. Für Angehörige in der Schweiz gibt es bisher jedoch kein Peer-Beratungsangebot. Wir machen es vor!
Warum Angehörigenberatung? Vielleicht kennen auch Sie die Situation: Fast 60% der Erwachsenen in der Schweiz sind nahe*r Angehörige*r von einer Person, die psychisch erkrankt ist (Studie von Sotomo/Stand by You, 2024). Dies kann überfordern, Angst machen und stark belasten, vor allem, wenn die betroffene Person kein gutes Unterstützungsnetz hat und die Situation länger andauert. Aber auch bei einer chronischen Erkrankung, die gut begleitet ist, können für Angehörige Herausforderungen und viele Fragen auftauchen. In solchen Situationen sind wir für Sie da mit unserer Beratung – für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Die Beratung ist für Bewohner*innen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft kostenlos.
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